Für Lehrer:innen am Gymnasium und am WBK entspricht das 25,0 (statt bisher 25,5) Wochenstunden Unterrichtsverpflichtung. Allerdings wird nicht das tatsächliche Deputat (25,5 Wochenstunden) gekürzt, sondern die regelmäßigen 0,5 Wochenstunden Mehrarbeit sollen auf ein Lebensarbeitszeitkonto eingezahlt werden und können erst gegen Ende der Laufbahn, unmittelbar vor der Pensionierung, in Stundenermäßigung bzw. ggf. frühere Pensionierung umgesetzt werden. Die GEW begrüßt diesen längst überfälligen Schritt, sieht ihn aber als einen Einstieg, keinen Durchbruch.
Für die Kolleg:innen ändert sich zunächst nichts, die akute Überlastung bleibt bestehen. Auch für den Dienstherrn ist dieses Modell zunächst mit keinerlei Kosten verbunden. Die Stunden auf den Lebensarbeitszeitkonten sind ein gratis Kredit an den Dienstherrn zu Lasten der Kolleg:innen.

